AKTUELLES / NEWS:

NEU!!

seit 2013/14

 

HÖHERE FACHSCHULE

für

ZEITGENÖSSISCHEN UND URBANEN

BÜHNENTANZ 

 

HF ZUB

 

in Zürich

im TANZWERK 101

 

Künstlerische Leitung:

JOCHEN HECKMANN

 

WIR SIND AM

30. Januar 2017 

ERFOLGREICH IN DAS

NEUE WINTERSEMESTER 2016/17

GESTARTET!

 

AUDITIONS für neues Schuljahr 2017-20

 

SA, 06. Mai 2017

&

SA, 10. Juni 2017

 

Anmeldung auf:

http://www.hf-buehnentanz.ch/de/node/add/anmeldung

 

 

weitere Infos auf:

www.hf-buehnentanz.ch

 

 

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VIDEOS

JOCHEN HECKMANN /

choreografische Arbeiten 2002/2008-2011

VideoTrailers übere weitere einzelne Werke!

s. Galerie Fotos/Videos

Viel Spass dabei!

 

 

*** AKTUELL! ***

  

regelmäßig

MITTWOCH

von 18:30 - 20:00

Open Class 

CONTEMPORARY DANCE

mit Jochen

 

im TANZWERK101 / Zürich

www.tanzwerk101.ch

 

Die Studierenden des 3. Jahres der

HF Bühnentanz präsentieren ihre Diplomarbeiten:

 

"YOUNG, WILD and FREE"

 

2. & 3. Jahr 

Das Abschlussjahr der Höheren Fachschule für Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz präsentiert live Ausschnitte, Skizzen und Momentaufnahmen ihrer Diplomarbeiten.

am

FR, 21.04.2017 (20:00)

SA, 22.04.2017 (17:00 & 20:00)

Kulturmarkt  / CH-Zürich

 

 

 

Infos:

 

 www.hf-buehnentanz.ch

 

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! MEISTERKLASSEN

KUNSTSOMMER IRSEE 2017

mit Adriana Mortelliti

& Jochen Heckmann

Thema: ...

 

vom 29.Juli- 06. August 2017

weitere Infos unter:

 

Anmeldefrist: 31. Mai 2017

www.kunstsommer.info

 

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Abschlussaufführungen

und Vernissage

des

Kunstsommers Irsee 2017

 

KUNSTNACHT 

in Irsee 2017

 

SA, 05. August 2017 

Start 17:00

 

www.kunstsommer.info

 

 

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Die Studierenden der

HF Bühnentanz präsentieren sich:

 

"THE WILD ONES -

 Special Edition"

 

1., 2. & 3. Jahr 

in Choreografien von

Sonia Rocha

Marco Volta & Maroussia Ehrnrooth

Branca Scheidegger & Chris de Feyter

Denise Lampart

und

Jochen Heckmann

 

 

 

am

SA, 02.12.2016 (20:00)

SO, 03.12.2016 (14:00)

Theater der Künste  / Bühne A / CH-Zürich

 

 

Infos:

 www.hf-buehnentanz.ch

 

 

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Show Trailer

TheaterInKempten 

2015/16

 

"GSCHEIT(er) G'SCHEITERT /


better fa(i)lling"

 

 

Ch: J.Heckmann

Tanz:

A.Lambrichts, N. Sieber, M. Zollet, N. Lopez, S. Delvaux, J. Simon, M.Guenin

 

https://www.youtube.com/watch?v=qC_c7XUvhuU

 

 

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Ballett Nordhausen 

(Dir.: Jutta Ebnother)

Wiederaufnahme

 

DER NUSSKNACKER

 

Konzept/Choreografie/ Bühnenbild:

Jochen Heckmann

Kosttüme:

Adriana Mortelliti

 

Vorstellungen am : 

06./ 12. / 15. / 21. / 26.12.2015

 

weitere Informationen:

 

www.theater-nordhausen.de 

 

 

 

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Die Studierenden der

HF Bühnentanz präsentieren sich:

 

"THE WILD ONES -

 Special Edition"

 

2. & 3. Jahr 

in Choreografien von

Andrea Boll

Paula Lansley

Nadine Sieber

Jochen Heckmann

 

am

FR, 04.12.2015

SA, 05.12.2015

Theater der Künste  / Bühne A / CH-Zürich

jeweils 20:00 Uhr

 

 

Infos:

 www.hf-buehnentanz.ch

 

  

 

 

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TheaterInKempten

 

G'SCHEIT G'SCHEITERT

Better Failing

 

eine neue Tanztheaterproduktion von Jochen Heckmann

 

Idee / Choreografie & Ausstattung:

Jochen Heckmann

Dramaturgie:

Nikola Stadelmann

Es tanzen:

Nadine Sieber

Amelie Lambrichts Marta Zollet

Samuel Delvaux 

und Joseph Simon

 

Premiere: 

FR, 09.10.2015 im Stadttheater Kempten

weitere Vorstellungen:

 SA, 24.10. / SO, 25.10. & MO, 26.10.2015

 

Tournee 2016 in Planung.

 

weitere Informationen:

www.theaterinkempten.de

 

 

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Ballett Vorpommern (Dir.: Ralf Dörnen)

&

Oper Stettin ( PL)

präsentieren

 

ROCK'N BALLET

 

eine Koproduktion mit den Choreografen 

Robert Glumbek und Jochen Heckmann

 

mit 24 Tänzern beider Ensemble

 

Konzeption und Choreografie:

Robert Glumbek & Jochen Heckmann

Kostüme:

Adriana Morteliti

Dramaturgie:

Marie Henrion

 

Premiere:

Oper Stettin (PL)

28.06.2015

Theater Greifswald (D)(OpenAir)

10.07.2015

 

weitere Informationen:

www.theater-vorpommern.de

 

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! MEISTERKLASSEN

KUNSTSOMMER IRSEE 2015

mit Adriana Mortelliti

& Jochen Heckmann

Thema: ...

 

vom 03.- 11. August 2015

weitere Infos demnächst unter:

 

www.kunstsommer.info

 

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Abschlussaufführungen

und Vernissage

des

Kunstsommers Irsee 2015

 

KUNSTNACHT 

in Irsee 2015

 

SA, 12. August 2015 

Start 17:00

www.kunstsommer.info

 

 

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Die Studierenden der

HF Bühnentanz stellen  sich vor:

 

"THE WILD ONES #2"

 

1. & 2. Jahr   

in Choreografien von

Andrea Boll, Chris de Feyter, Paula Lansley, Nadine Sieber, Denise Lampart, Eleonora Zweifel, Marco Wehr, Salome Schneebeli und Jochen Heckmann

 

am DO, 21.05.2015 &

FR, 22.05.2015

Kulturmarkt / CH-Zürich

jeweils 17:00 & 20:00 Uhr

 

 

Infos:

 www.hf-buehnentanz.ch

 

  

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GEORGIEN / TIFLIS

 

vom Frühjahr 2015

 

Meisterklassen in

CHOREOGRAFIE und

ZEITGENÖSSISCHER TANZ

 

mit

JOCHEN HECKMANN

 

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Uraufführung 

BALLETT THEATER NORDHAUSEN

Dir.: Jutta Ebnother

 

"Die VIER JAHRESZETEN"

in der ReComposed-Version von Max Richter

 

Choreografie:

JOCHEN HECKMANN

 

am FR, 13. Februar 2015

im Großen Haus / Theater Nordhausen (D)

 

 

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Ein ESSAY über die choreografische zeitgenössischen Überarbeitung von klassichen Handlungsballetten (geschrieben im September 2011 / Nordhausen):

 

DER NUSSKNACKER 

 

Ein renommierter Schweizer Tanzkritiker hat einmal vor vielen Jahren auf einem Symposium formuliert, dass sich ein Choreograf nur dann als solcher betiteln dürfe, wenn er zumindest einmal in seiner Laufbahn ein abendfüllendes Handlungsballett kreiert hat. Dies sei die Feuertaufe und Bestätigung, dass er mit der Sprache des Körpers umgehen könne und die hohe Kunst des Geschichtenerzählens allein durch den Körper beherrsche. Auch wenn diese Ansicht sehr von der traditionellen Auffassung des Klassischen Balletts kam, habe ich mir dieses Anliegen schon in jungen Jahren sehr zu Herzen genommen.

Warum aber stellt nun für einen zeitgenössischen Choreografen ein klassisches Handlungsballett solch eine große Herausforderung dar?

Es mag wohl im ersten Moment verwunderlich klingen, aber im Tanz kennen wir keine Sprache der Zukunft, der Vergangenheit, kein Präteritum, noch Futur. Und somit können wir nicht in ein paar wenigen Sätzen über den Grund einer Situation berichten, warum etwas passiert ist, oder was wir möglicherweise in den nächsten Stunden (Tagen, Wochen oder gar Jahren) tun werden - vom Konjunktiv ganz zu schweigen. Diese Konjugation und verschiedene grammatikalischen Sachverhalte kennt der Tanz nicht. Jedes Schauspiel oder Musiktheater lebt aber genau von diesen Einschüben. Sie liefern die notwendigen Informationen für den Zuschauer, die das ein oder andere Missverständnis erklären, auflösen oder gar erst stiften, um die Spannung zu erhöhen oder gar bis zur Eskalation zu steigern. Alles in ein paar Sekunden. Nur ein kleinster Satz, ein einziges Wort kann dies bewirken.

Im Tanz? Alles geschieht im Moment, in der Gegenwart. Eine flüchtige Geste, ein kurzer intensiver, aber leider zum falschen Zeitpunkt gesetzter Blick oder eine zu schnell wiederholte, unsauber getanzte Bewegungssequenz, und man hat die Quintessenz, die Botschaft oder gar den ganzen Inhalt womöglich verpasst. Gefühle, wie Melancholie, Sehnsucht, Liebe, Trauer können zwar vermittelt werden, aber der genaue Grund bleibt oft wage im Raum stehen. Da muss die Choreografie - und die eng damit verwobene Regie  - viel Koordinationsarbeit und Feinabstimmung leisten, um dem allen gerecht zu werden.

Der „neue“ Nussknacker in Nordhausen ist nun mehr mein sechstes Handlungsballett, das auf einer traditionell und speziell für Tanz geschriebenen Musik basiert. Und obwohl sich die Herangehensweisen im ersten Moment ähneln, musste ich feststellen, dass Tchaikowsky - und speziell dieses Weihnachtsmärchen - eine Herausforderung der besonderen Art darstellt. Fast jedes Stück Musik aus diesem Werk ist ein Ohrwurm, nistet sich in die Gehörgänge ein. Zahlreiche Erinnerungen an morgendliche von Ballettkorrepititoren begleitete Trainingsstunden und gefühlte hundert verschiedener aufgeführter Nussknackerversionen passieren vor dem inneren Auge Revue. Seh- und Hörgewohnheiten machen sich breit und es fällt mir manchmal schwer meine eigenen Gedanken und Bilder zur Musik weiterentwickeln zu lassen, und dass sie sich nicht in die Quere kommen. Man hat die Tendenz sich mehr und mehr an das Traditionelle zu halten, was im ersten Moment nicht verkehrt klingt, aber dann die gesamte zeitgenössische Konzeption grundlegend ins Wanken bringen kann. 

Wie bewegen sich die Figuren. Ästhetik oder Ausdruck? Bewegungsfluß oder eher kurze, gebrochene Dialoge? Wo finde ich mich als Künstler darin? Wo zahle ich Tribut an die vorliegende Partitur? Was wird das Publikum wirklich wahrnehmen können?

Mein Bewegungsstil ist neben der klassischen Prägung sehr von den ModernDance-Choryphäen Humphrey, Limon, Graham und Cunningham beeinflußt und mein tanztheatralischen, dramaturgischen Inspirationen reichen von Mats Ek über Christopher Bruce bis Pina Bausch. Wieviel darf ich also an einem solchen in vielerlei Hinsicht historischen Theaterwerk herum schrauben, so dass es dennoch seine Berechtigung hat, dass es neu gestaltet und umformuliert wird? Wo beginnt das Stück zu kippen und verliert den Kontakt und roten Faden zur ursprünglichen Partitur und Librettovorlage - und auf der anderen Seite zu meiner eigenen Idee.

Meine Idee, mein Konzept?… einer der Dumas Brüder hat E.T.A. Hoffmann beeinflusst „Nussknacker und Mausekönig“ zu schreiben, und dieser hat Tchaikowsky und den Choreografen Petipa inspiriert ein Ballett daraus zu machen. Mittlerweile haben sich abertausende Choreografen daran mehr oder weniger erfolgreich versucht. Und nun ist es an mir diesem Gesamtwerk neues Leben, einen lebendigen Atem einzuflößen. Mit elf Tänzern und Tänzerinnen. Ein wirkliches Abenteuer. 

 

Jochen Heckmann / ChoreoArt